Insgesamt sieben Mitarbeiter waren angestellt oder freiberuflich für meine Immobilienfirma tätig. Aufgrund von Auftragsschwankungen kommt es halt oftmals vor, jemand Neues einzustellen oder auch zu entlassen.
Eine Aushilfskraft kam regelmäßig zehn Minuten nach 9:00 Uhr. Vereinbart war, kurz vor neun Uhr im Büro zu sein. Um 9:oo Uhr fingen unsere Sprechzeiten an.
Service ist aus meiner Sicht eines der wesentlichen Erfolgskriterien. Unter diesem Punkt kann sich eine Firma durchaus von anderen abheben. Ihr könnt Euch vorstellen, das auch die anderen Mitarbeiter mittlerweile genervt waren. Sie mussten ja die Arbeit übernehmen... also folgte eine schriftliche Abmahnung.
Ergebnis: Dieser Hinweis hielt genau eine Woche.
Es gab ein weiteres Gespräch, in dem ich der Kollegin nochmals eindringlich darauf hinwies pünklich zu sein. Zu diesem Zeitpunkt gingen die Aufträge runter. Einen Großteil hatten wir vermietet. Toller Erfolg! Aber es kam wenig nach. Ich trennte mich von einer Aussendienstmitarbeiterin. Um so wichtiger war der pünkliche Beginn, 9:00 Uhr.
Ihr könnt euch vorstellen, was lief? Genau einen Tag war sie pünklich. Montag. Dienstag war wieder Verspätung angesagt. Mittwoch reichte es mir dann, ich feuerte sie fristlos.
Warum erzähle ich das? Eigentlich nicht so interessant, oder? Hey, ich gebe Euch allen da draussen mal einen Tipp:
Ihr seid Teil der Firma für die Ihr arbeitet. Eure Arbeitsleistung bestimmt auch das Ergebnis und den dauerhaften Erfolg des Unternehmens. Sicher ist der Geschäftsführer oder der leitende Angestellte einer Firma (hier Immobilienfirma) verantwortlich für die Richtung und Ausrichtung der Unternehmung. Aber für die eigene Disziplin seid Ihr verantwortlich.
Wie ging die Geschichte aus? Das erfahrt Ihr in einem der nächsten Beiträge. [ HIER ]
Euer Boris Wienke
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